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Info Reptilien

Allgemeines
Ophionyssus natricis, besser bekannt als Schlangenmilbe, wird oft auf Reptilien angetroffen. Schlangenmilben sind Ektoparasiten, die auf ihrem Wirt leben. Fast jeder Liebhaber von Terrarien kriegt es irgendwann mit diesen Milben zu tun. Schlangenmilben übertragen diverse Krankheiten und können ein Reptil so stark schwächen, dass das Tier stirbt. Es ist also wichtig, rechtzeitig Gegenmaßnahmen zu treffen.

 

Allgemeine Kennzeichen
Die Schlangenmilbe ist ein sehr kleiner, spinnenähnlicher Parasit, der sich in der Streuschicht des Terrariums sehr wohl fühlt. Eine erwachsene Blutmilbe ist ca. 1 mm groß, achtbeinig und dunkelrot gefärbt. Das Weibchen legt jeweils 15 bis 25 Eier an verschiedene Stellen: in die Streu, in die Spalten zwischen das Glas, auf das Kienholz und sogar auf die Reptilien selbst. Im letzteren Fall finden wir sie meistens unter den Augenschuppen und rund um den Anus. Aus dem Ei schlüpft unter idealen Bedingungen bereits nach einem Tag eine Larve. Sind die Bedingungen nicht ideal, können die Eier monatelang liegen bleiben. Die Larven schlüpfen erst, wenn das Klima für sie wieder günstig ist. Auf diese Weise überwintern die Schlangenmilben und überleben auch in schlechten Zeiten relativ lange. Bevor die Milbe erwachsen ist, durchläuft sie eine Anzahl an Nymphenstadien, in denen die Larve stets eine andere Gestalt annimmt. Schlangenmilben können maximal ein halbes Jahr alt werden und können monatelang ohne Nahrung überleben.


Lebensweise
Schlangenmilben leben in direkter Umgebung der Reptilien. Die Entwicklung ab dem Ei findet in der Streuschicht, in Spalten und in Ritzen statt. Sobald die Milbe erwachsen ist, sucht sie das Reptil und krabbelt auf dessen Körper. Sie schiebt sich zwischen die Schuppen und sticht mit eine speziellen Saugschnauze in das Reptil, um Blut abzusaugen. Dies kann einige Tage dauern. Im Allgemeinen verbringen die Milben 4 bis 6 Tage auf dem Wirtstier. Die Weibchen können bis zum maximal 15-fachen ihres eigenen Körpergewichts an Blut aufnehmen. Wenn sie sich einmal vollgesaugt haben, verlassen sie das Reptil und suchen in der Streuschicht ein sicheres Versteck, um ihre Eier abzulegen. 
 
 

Symptome
Es ist wichtig, einen Blutmilbenbefall so früh wie möglich zu entdecken. Überprüfen Sie deshalb regelmäßig das Terrarium und die Umgebung genau auf Anwesenheit von Milben. Ein Befall ist oft dadurch erkennbar, dass die Tiere lustlos und weniger aktiv sind. Im Wasserbehälter kann der aufmerksame Reptilienbesitzer oft kleine, wie Pfefferkörner aussehende Nymphen entdecken. Werden diese durch ein Vergrößerungsglas betrachtet, kann man erkennen, dass diese Nymphen Beine und einen Kopf haben. 
 

Bekämpfung
Bisher war die Reinigung eines mit Schlangenmilben befallenen Terrariums fast unmöglich. Es sind zwar diverse chemische Mittel auf dem Markt erhältlich, die aber selten wirksam Abhilfe schaffen und oft sehr negative Auswirkungen auf die Reptilien haben.


Dutchy’s®
Dutchy’s® sind sehr kleine Raubmilben, die gut in der Streuschicht des Terrariums überleben können. Sie ernähren sich von diversen Bodeninsekten, unter anderem auch von Schlangenmilben. Die Raubmilbe verteilt sich blitzschnell über die Fläche des Terrariums und sucht ihre Nahrung überall dort, wo auch die Schlangenmilben sich gerne verstecken. Wenn keine Schädlinge mehr vorhanden sich, ernähren sich die Raubmilben, indem sie andere Organismen jagen, die sich in ihrem Umfeld befinden. Raubmilben haben keinen nachteiligen Einfluss auf die Reptilien. Gibt es keine Nahrung mehr, da alle Schädlinge verspeist sind, fressen sich die Raubmilben gegenseitig und sterben aus. Wenn im Terrarium eine Tages- und Nachttemperatur herrscht, die höher als 28º C ist, ist die Bekämpfung etwas mühsamer. Unter solchen Bedingungen ernährt sich die Raubmilbe kaum, sondern begibt sich in eine Ruhephase. In solchen Fällen ist es sinnvoll - falls für das Tier möglich - die Temperatur nachts etwas stärker zu senken.


Befolgen Sie bei der Ausbringung der benötigten Menge an Raubmilben die Anweisungen in der Gebrauchsanweisung sorgfältig, damit Sie das Problem so schnell wie möglich lösen können.

 

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